Micron Document
<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Domprediger</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Domprediger"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Domprediger rootpage-Domprediger skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Domprediger</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Das Amt des <b>Dompredigers</b> <i>(Concionator ecclesiae cathedralis)</i>, gegebenenfalls des <b>Münsterpredigers</b>, entstand im späten Mittelalter an <a href="Kathedrale" title="Kathedrale">Kathedralkirchen</a> und anderen großen Stadtkirchen. Im Protestantismus ist es ein Titel für Pfarrer an solchen Kirchen, in der <a href="R%C3%B6misch-katholische_Kirche" title="Römisch-katholische Kirche">römisch-katholischen Kirche</a> war es bis zum 20.&nbsp;Jahrhundert ein Amt an Bischofskirchen unabhängig von dem des Dompfarrers.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Im <a href="Alte_Kirche" title="Alte Kirche">Frühchristentum</a> predigten in der Regel der Gemeindevorsteher und der Bischof, die aber auch Presbyter oder sogar Laien damit beauftragen konnten. Im 3.&nbsp;Jahrhundert hatte der Bischof die ordentliche Predigtgewalt. Mit der Ausbreitung des Christentums delegierten die Bischöfe dies in Land- und Großstadtgemeinden an den <a href="Zelebrant" title="Zelebrant">zelebrierenden</a> Priester, da die Leitung von Wort- und Mahlgottesdienst in der <a href="Heilige_Messe" title="Heilige Messe">heiligen Messe</a> als Einheit gesehen wurde.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Predigtamt an der Bischofskirche blieb dem Bischof vorbehalten.
</p><p>Im Mittelalter predigte der Bischof nur noch an den höchsten Festen selber, an den übrigen Sonn- und Festtagen wechselten sich die <a href="Kanoniker" title="Kanoniker">Kanoniker</a> (<a href="Weihbischof" title="Weihbischof">Weihbischöfe</a>, Mitglieder der <a href="Domkapitel" title="Domkapitel">Domkapitel</a>) und Angehörige der neuen <a href="Bettelorden" title="Bettelorden">Bettelorden</a> hierbei ab. Die reguläre Predigt hatte ihren Ort weniger in den Kathedral- als in den Pfarr- und Ordenskirchen. Das <a href="Viertes_Laterankonzil" title="Viertes Laterankonzil">Vierte Laterankonzil</a> bekräftigte 1215 die Verpflichtung des Bischofs zur Predigt, gestattete jedoch die Delegation an geeignete Männer <i>(viri idonei)</i> als Koadjutoren und Kooperatoren des Bischofs im Predigtamt und beim <a href="Beichte" title="Beichte">Beichtehören</a> an den Domkirchen. In Folge kam es vermehrt zur Bestellung solcher Domprediger.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das <a href="Konzil_von_Basel" title="Konzil von Basel">Konzil von Basel</a> erneuerte zur Verbesserung der Predigtqualität 1438 diese Bestimmung und verlangte, an jeder Bischofskirche müsse ein <a href="Akademischer_Grad" title="Akademischer Grad">graduierter</a> Theologe angestellt werden, der „eine anspruchsvolle Belehrung der Gläubigen zu verrichten hätte“.
</p><p>Das Predigtwesen erlebte daraufhin im 15.&nbsp;Jahrhundert einen Aufschwung. Es wurden in zahlreichen Städten von Priestern und Bürgern <a href="Fonds_(Geldmittel)" class="mw-redirect" title="Fonds (Geldmittel)">Fonds</a> für Stadt- oder <a href="Pr%C3%A4dikatur" title="Prädikatur">Domprädikaturen</a> gestiftet, oder es wurden <a href="Pfr%C3%BCnde" title="Pfründe">Pfründen</a> zur ausreichenden Dotierung einer Domprediger-Stelle umgewidmet, so 1410 in Speyer, 1419 in Würzburg, vor 1465 in Mainz und 1479 in Regensburg, in Trier jedoch erst 1545 im Zuge der <a href="Gegenreformation" title="Gegenreformation">Gegenreformation</a> und in <a href="M%C3%BCnster" title="Münster">Münster</a> 1567.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ähnlich wurden Stiftungen für Hofprediger, Universitätsprediger, Feld- und <a href="Bruderschaft" title="Bruderschaft">Bruderschaftsprediger</a> geschaffen. In Würzburg verdiente der Domprediger ab 1420 100 <a href="Gulden" title="Gulden">Gulden</a>, in Bamberg stand für ihn ein Pfründegut zur Verfügung. Die Prediger sollten sich ohne finanzielle Sorgen auf ihre Aufgabe konzentrieren können, und die Bistümer versuchten, hochqualifizierte Kandidaten durch eine entsprechende Dotierung abzuwerben, wie im Falle von <a href="Johann_Geiler_von_Kaysersberg" title="Johann Geiler von Kaysersberg">Geiler von Kaysersberg</a>, der in Würzburg und Augsburg predigte, aber letztlich ständig als Münsterprediger in Straßburg blieb.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Hintergrund war eine erstarkende bürgerliche Stadtkultur; die Predigten der <a href="Bettelorden" title="Bettelorden">Mendikanten</a> gingen im Niveau an den Bedürfnissen der Stadtbevölkerung vorbei. In Mainz (1465) und Speyer (1523) waren Mönche auf der Domkanzel ausdrücklich nicht mehr erwünscht, sondern der Prediger hatte ein <i>sacerdos secularis</i>, ein <a href="Weltpriester" class="mw-redirect" title="Weltpriester">Weltpriester</a> zu sein. Schwerpunktmäßig ist diese Entwicklung im <a href="Oberdeutschland" title="Oberdeutschland">oberdeutschen</a> Raum zu beobachten, weniger in den nord- und ostdeutschen Diözesen; die Kanzel des <a href="K%C3%B6lner_Dom" title="Kölner Dom">Kölner Doms</a> blieb den Bettelorden vorbehalten.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Dienstordnung des Dompredigers („Thumbprediger“) von Regensburg sah 1481 eine Predigt an allen Sonntagen nachmittags in der <a href="St._Ulrich_(Regensburg)" title="St. Ulrich (Regensburg)">Dompfarrkirche St. Ulrich</a> vor, an einzelnen Werktagen vor der ersten heiligen Messe, in der Advents- und Fastenzeit und in der „<a href="Bitttage" title="Bitttage">Kreuzwoche</a>“ täglich. Auch waren Predigten bei <a href="Kasualien" title="Kasualien">Kasualien</a> oder <a href="Wallfahrt" title="Wallfahrt">Wallfahrten</a> fällig. Der Domprediger hatte bei seinem Amtsantritt einen Amtseid („Instrumentum praedicatoris“) abzulegen und am <a href="Chorgebet" class="mw-redirect" title="Chorgebet">Chorgebet</a> des <a href="Domkapitel" title="Domkapitel">Domkapitels</a> im Dom teilzunehmen. Seine Vorgesetzten waren der <a href="Propst" title="Propst">Dompropst</a>, der <a href="Domdechant" title="Domdechant">Dekan</a> und das Domkapitel. Als Qualifikation wurden akademische Gelehrsamkeit (mindestens <a href="Bachelor" title="Bachelor">Bakkalaureat</a>, besser <a href="Lizenziat" title="Lizenziat">Lizenziat</a>, <a href="Magister_artium" title="Magister artium">Magister</a> oder <a href="Promotion_(Doktor)" title="Promotion (Doktor)">Promotion</a>), Frömmigkeit und Sittenreinheit verlangt, ferner Beredsamkeit, möglichst eine starke physische Konstitution sowie eine kultivierte lateinische und deutsche Ausdrucksfähigkeit, was durch Probepredigt und Probezeit überprüft wurde. Mangels geeigneter Bewerber blieb eine Domkanzel auch einmal für längere Zeit unbesetzt, und es gab auch Amtsenthebungen, die in manchen Stiftungsurkunden ausdrücklich vorgesehen waren, wenn jemand die Erwartungen nicht erfüllte. Zeitweise ist eine hohe Fluktuation auf den Domkanzeln zu beobachten.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1917 erwartete das <a href="Ordinariat_(Beh%C3%B6rde)" title="Ordinariat (Behörde)">Ordinariat</a> in Regensburg „die Eignung, gebildete Kreise anzuziehen, für welche die Domkanzel in erster Linie bestimmt ist, […] eine imposante, metallreine Stimme und geistvolle, gemütvolle Darstellung“. Die Predigten wurden auswendig gehalten, da die Beleuchtung meist nicht zum Lesen ausreichte. Um den Stellenwert der Predigt zu erhöhen, wurde den Zuhörern des Dompredigers in manchen Diözesen ein besonderer <a href="Ablass" title="Ablass">Ablass</a> gewährt. Zu den Zeiten des Predigtgottesdienstes war jedes Lärmen im Domumfeld untersagt; 1556 gingen die Behörden in <a href="Speyerer_Dom" title="Speyerer Dom">Speyer</a> deshalb gegen Hundegebell vor.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mancherorts war das Aufgabe des <a href="Hundepeitscher" title="Hundepeitscher">Hundepeitschers</a>. Da in großen Kirchen keine technischen Hilfsmittel zur Verfügung standen, hatten die Prediger nach längerer Tätigkeit nicht selten gesundheitliche Probleme mit ihren <a href="Stimmlippe" title="Stimmlippe">Stimmbändern</a>.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Domprediger galt als Vorbild für den Klerus des Bistums. Gelegentlich hatte er neben seiner Predigttätigkeit wissenschaftliche Vorlesungen zu halten oder als Mitglied des Domkapitels <a href="Visitation" title="Visitation">Visitationen</a> vorzunehmen oder an <a href="Di%C3%B6zesansynode" title="Diözesansynode">Synoden</a> teilzunehmen. Allerdings war das Amt des Dompredigers häufig nur eine Durchgangsstation zu geistlichen oder säkularen Leitungsämtern. Anton Schmid weist darauf hin, dass das Amt des Dompredigers erstmals qualifizierten Akademikern bürgerlicher oder bäuerlicher Herkunft den Zugang zur nächsten Umgebung eines Bischofs eröffnete: „Es war die höchste Position, die ein Nichtadeliger in diesem im übrigen immer adelig dominierten Umfeld erlangen konnte. Mit ihm kam erstmals das Kriterium beruflicher Leistung in der nach wie vor ständisch ausgerichteten Gesellschaft des Bischofshofes zur Geltung.“<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_Domprediger_in_der_katholischen_Kirche">Der Domprediger in der katholischen Kirche</h2></div>
<p>Vereinzelt war die Stelle des Dompredigers mit der des Dompfarrers in Personalunion verbunden. Insgesamt ist die Etablierung des <i>Orators</i> oder <i>Concionators</i> im <a href="R%C3%B6misch-katholische_Kirche" title="Römisch-katholische Kirche">katholischen</a> Bereich jedoch als ein Gegenüber zu pfarrlicher Seelsorge und kirchlicher Verwaltung zu sehen, als „selbstbewusster Ausdruck eines öffentlich-rechtlichen Bedürfnisses im Umfeld von <a href="Humanismus" title="Humanismus">Humanismus</a> und <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a>“ (Werner Schrüfer). Die zeitgemäß weiterentwickelte, oft kunstvolle rhetorische Form der Predigt stand gelegentlich gegenüber den Inhalten im Vordergrund. Mit aufkommendem <a href="Buchdruck" title="Buchdruck">Buchdruck</a> begannen die Domprediger, ihre Predigten auch über das neue Medium zu verbreiten. Die Sprache der Predigt war vor <a href="Kleriker" class="mw-redirect" title="Kleriker">Klerikern</a> oder in den Veröffentlichungen das Lateinische, im Alltag wurde auch auf Deutsch gepredigt. An verschiedenen Bischofskirchen predigten geistliche <a href="Renaissance-Humanismus" title="Renaissance-Humanismus">Humanisten</a> wie <a href="Johann_Geiler_von_Kaysersberg" title="Johann Geiler von Kaysersberg">Johann Geiler von Kaysersberg</a> in Straßburg und <a href="Jacob_Wimpfeling" class="mw-redirect" title="Jacob Wimpfeling">Jacob Wimpfeling</a> in Speyer. In Basel enthielt das Dienstgebäude des Dompredigers auch eine Amtsbibliothek.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im 16. Jahrhundert, angesichts der <a href="Reformation" title="Reformation">Reformation</a>, wurden Domprädikaturen aus Sorge über die Fortschritte der <a href="Evangelisch-lutherische_Kirchen" title="Evangelisch-lutherische Kirchen">lutherischen</a> Bewegung gestiftet, so 1545 in Trier. Auf den verschiedenen Domkanzeln waren engagierte Vertreter der römischen Kirche tätig, aber es gab auch Luthersympathisanten. Mancherorts trugen die Domprediger zur Polarisierung und Verfestigung konfessioneller Positionen bei. Der neu entstandene <a href="Jesuiten" title="Jesuiten">Jesuitenorden</a> übernahm einige Domprädikaturen, weil er die Predigt gezielt als Mittel der Gegenreformation einsetzte. Auch <a href="Kapuziner" title="Kapuziner">Kapuziner</a>, <a href="Franziskaner_(OFM)" title="Franziskaner (OFM)">Franziskaner</a> und <a href="Dominikaner" title="Dominikaner">Dominikaner</a> hatten ab der Mitte des 16.&nbsp;Jahrhunderts zunehmend wieder Domprädikaturen inne, erst recht nach Aufhebung des Jesuitenordens 1773.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im 19. Jahrhundert wurden in mehreren deutschen Ländern Predigerstellen an Domen und Stadtpfarrkirchen im Rahmen von <a href="Staatsleistung" class="mw-redirect" title="Staatsleistung">Staatsleistungen</a> staatlich mitfinanziert; eine Domprädikatur war als „selbständige Kanzel ersten Ranges“ dotiert. In Regensburg hatte im 19.&nbsp;Jahrhundert ein Domprediger Einkünfte in Höhe von 700 <a href="Gulden" title="Gulden">Gulden</a> (gegenüber einem Pfarrer, dem 800 bis 1600 Gulden zustanden). 1916 waren es 1260 <a href="Reichsmark" title="Reichsmark">Reichsmark</a> zuzüglich einer Aufbesserung von 1060 Reichsmark. Örtlich konnten die Stellen auch auf Vormittags- und Nachmittagsprediger, Sonntags- und Festtagsprediger aufgeteilt werden.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Predigt hatte lange Zeit nur geringe Bedeutung in der <a href="Heilige_Messe" title="Heilige Messe">heiligen Messe</a>. Sie gehörte nicht notwendig zum vorgeschriebenen Ablauf, dem <a href="Ordo_missae" title="Ordo missae">Ordo missae</a>, sondern hatte einen Sonderstatus. Die Predigt am Sonntag zu versäumen galt als <a href="L%C3%A4ssliche_S%C3%BCnde" title="Lässliche Sünde">lässliche Sünde</a>. Sie fand in den Kathedralen vor dem sonn- und festtäglichen <a href="Hochamt" title="Hochamt">Hochamt</a> statt und wurde nicht vom <a href="Zelebrant" title="Zelebrant">Zelebranten</a> der Messe gehalten, sondern vom Domprediger, der dazu <a href="Talar#Römisch-katholische_Kirche" title="Talar">Talar</a>, <a href="Chorhemd" title="Chorhemd">Chorhemd</a> und <a href="Stola_(liturgische_Kleidung)" title="Stola (liturgische Kleidung)">Stola</a> trug. Gelegentlich wurden auch besondere Prediger eingeladen. Die Predigt begann um 8 Uhr und dauerte bis zu einer Stunde, es schloss sich um 9 Uhr das <a href="Asperges" title="Asperges">Asperges</a> als Beginn des Hochamtes an. Zu Beginn des 20.&nbsp;Jahrhunderts wurde etwa in Regensburg erwogen, die Predigt auf 45 oder 30 Minuten zu verkürzen, da zu Beginn die Kirche regelmäßig fast leer war und die Besucher des Hochamtes erst im Verlauf der Predigt allmählich hinzukamen.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im 19.&nbsp;Jahrhundert entwickelte sich eine Tendenz zur stärkeren biblischen Ausrichtung der Predigten, die durch die <a href="Liturgische_Bewegung" title="Liturgische Bewegung">Liturgische Bewegung</a> im 20.&nbsp;Jahrhundert weiter gefördert wurde.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Durch die <a href="Liturgiereform" title="Liturgiereform">Liturgiereform</a> des <a href="Zweites_Vatikanisches_Konzil" title="Zweites Vatikanisches Konzil">Zweiten Vatikanischen Konzils</a> bekam die Predigt endgültig wieder ihren Platz als integrales Element der heiligen Messe. Die <a href="Vormesse" title="Vormesse">Vormesse</a> wurde zum <a href="Wortgottesdienst" title="Wortgottesdienst">Wortgottesdienst</a> aufgewertet, die Predigt ist seitdem nicht mehr eine „Zutat“, sondern als <a href="Homilie" title="Homilie">Homilie</a>, als Auslegung der vorgetragenen <a href="Perikope_(Liturgie)" title="Perikope (Liturgie)">Perikopen aus der Bibel</a>, Teil der Liturgie, die an Sonn- und Feiertagen verpflichtend ist.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie wird jetzt meist nicht mehr als Kanzelrede, sondern vom <a href="Ambo" title="Ambo">Ambo</a> aus gehalten, und zwar vom zelebrierenden <a href="Priester" title="Priester">Priester</a> oder <a href="Bischof" title="Bischof">Bischof</a> oder vom <a href="Diakon" title="Diakon">Diakon</a>.
</p><p>Damit ist die Zeit eigens bestellter und dotierter Prädikaturen vorbei. Das Amt des Dompredigers als „Ehrenamt“ hielt sich nur ganz vereinzelt, etwa in Augsburg, Köln und Regensburg, wo es 2003 erlosch; dort war der letzte Domprediger, Werner Schrüfer, zugleich Lehrbeauftragter für <a href="Homiletik" title="Homiletik">Homiletik</a> am <a href="Priesterseminar_Regensburg" title="Priesterseminar Regensburg">Priesterseminar</a>.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Köln ernennt das <a href="K%C3%B6lner_Domkapitel" title="Kölner Domkapitel">Domkapitel</a> weiterhin satzungsgemäß den Domprediger.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Regensburger Domprediger <a href="Johann_Maier_(Domprediger)" title="Johann Maier (Domprediger)">Johann Maier</a> wurde am 24.&nbsp;April 1945 wegen <a href="Wehrkraftzersetzung" title="Wehrkraftzersetzung">Wehrkraftzersetzung</a> in Regensburg hingerichtet, nachdem er am Vortag bei einer Demonstration für eine kampflose Übergabe der Stadt an die heranrückenden <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">US</a>-<a href="Panzer" title="Panzer">Panzerverbände</a> gesprochen hatte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Domprediger_im_Protestantismus">Domprediger im Protestantismus</h2></div>
<p>„Die im späten Mittelalter eingerichteten Prädikaturen erweisen sich rasch als Stützpunkte der reformatorischen Bewegung, als Zentren der Ausbreitung der neuen Lehre, und die Prädikanten selbst als deren Vorkämpfer.“<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So wirkten in der frühen Reformationszeit zahlreiche spätere Reformatoren als Domprediger, beispielsweise <a href="Johannes_Oekolampad" title="Johannes Oekolampad">Johannes Oekolampad</a> 1518–1520 und <a href="Urbanus_Rhegius" title="Urbanus Rhegius">Urbanus Rhegius</a> 1520–1521 in Augsburg, <a href="Balthasar_Hubmaier" title="Balthasar Hubmaier">Balthasar Hubmaier</a> 1516–1521 in Regensburg, <a href="Wolfgang_Capito" title="Wolfgang Capito">Wolfgang Capito</a> 1520–1523 in Mainz, <a href="Paul_Speratus" title="Paul Speratus">Paul Speratus</a> 1520 und <a href="Johann_Gramann" title="Johann Gramann">Johann Gramann</a> 1522–1525 in Würzburg. An manchen Orten trugen Domprediger dazu bei, dass in ihren Städten die Reformation durchgesetzt wurde, z.&nbsp;B. <a href="Andreas_Wilms_(Geistlicher)" title="Andreas Wilms (Geistlicher)">Andreas Wilms</a> 1524–1529 in Lübeck oder Johannes Wanner in Konstanz.
</p><p>Da in der Reformation die Verkündigung des Evangeliums als Grundfunktion des kirchlichen Amtes angesehen wurde, gebrauchte man die Bezeichnung „Prediger“ oft als Äquivalent zur Bezeichnung „Pfarrer“. Wenn also an evangelisch gewordenen Domen „Domprediger“ eingesetzt wurden, waren das in aller Regel einfach diejenigen, die die pfarramtlichen Tätigkeiten an diesem Dom auszuüben hatten. Am <a href="Bremer_Dom" title="Bremer Dom">Bremer</a> und <a href="Magdeburger_Dom" title="Magdeburger Dom">Magdeburger Dom</a>, die im Gegensatz zur Stadt längere Zeit katholisch geblieben waren, markierte die Einsetzung der evangelischen Domprediger <a href="Albert_Hardenberg" title="Albert Hardenberg">Albert Hardenberg</a> 1547 bzw. <a href="Siegfried_Sack_(Theologe)" title="Siegfried Sack (Theologe)">Siegfried Saccus</a> 1567 die endgültige Durchsetzung der Reformation. Zum Teil wurden alle an einem Dom tätigen Geistlichen Domprediger genannt, zum Teil nur die obersten; die weiteren hießen dann „Dom-Diaconus“ o.&nbsp;ä. Alternativ konnte der erste Pfarrer an einem Dom auch den Titel „Oberdomprediger“ führen. Stand der Dom in einer Residenzstadt, so wurde das Amt des Dompredigers oft mit dem des <a href="Hofgeistlichkeit" title="Hofgeistlichkeit">Hofpredigers</a> verbunden. Am seit 1539 evangelischen <a href="Berliner_Dom#Vorgängerbauten" title="Berliner Dom">Berliner Dom</a> amtierten so zwei Domprediger, die zugleich Hofprediger waren.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1640 wurden die Ämter vorübergehend getrennt, im 18. Jahrhundert aber faktisch wieder vereint. Nach 1918 konnte der Hof- und Domprediger <a href="Bruno_Doehring" title="Bruno Doehring">Bruno Doehring</a> als Domprediger (später Oberdomprediger) bis 1960 weiter amtieren. Heute wirken am Berliner Dom neben den Pfarrern mit dem Titel „Domprediger“ auch zwei Ehrendomprediger.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Liste_der_Listen_von_Dompredigern" class="mw-redirect" title="Liste der Listen von Dompredigern">Liste der Listen von Dompredigern</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Anton Schmid: <i>Die Anfänge der Domprädikaturen in den deutschsprachigen Diözesen.</i> In: <i><a href="R%C3%B6mische_Quartalschrift_f%C3%BCr_Christliche_Altertumskunde_und_Kirchengeschichte" title="Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte">Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte</a></i> 89 (1994), Heft 1–2, S. 78–110.</li>
<li>Werner Schrüfer: <i>Eine Kanzel ersten Ranges. Leben und Wirken der Regensburger Domprediger von 1773 bis 1962. Ein Beitrag zur katholischen Predigtgeschichte im Bayern der Neuzeit.</i> Verlag des Vereins für Regensburger Bistumsgeschichte, Regensburg 2004 (376 S.)</li>
<li><a href="Rudolf_von_Thadden" title="Rudolf von Thadden">Rudolf von Thadden</a>: <i>Die brandenburgisch-preußischen Hofprediger im 17. und 18. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Geschichte der absolutistischen Staatsgesellschaft in Brandenburg-Preußen</i> (= <i>Beiträge zur Kirchengeschichte</i>, Band 32). de Gruyter, Berlin 1959 (239 S.)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Andreas Merkt: <cite style="font-style:italic">Predigt. III. Alte Kirche</cite>. In: <a href="Walter_Kasper" title="Walter Kasper">Walter Kasper</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic"><a href="Lexikon_f%C3%BCr_Theologie_und_Kirche" title="Lexikon für Theologie und Kirche">Lexikon für Theologie und Kirche</a></cite>. 3. Auflage. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>8</span>. Herder, Freiburg im Breisgau 1999, <span style="white-space:nowrap">Sp.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>527</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Domprediger&amp;rft.atitle=Predigt.+III.+Alte+Kirche&amp;rft.au=Andreas+Merkt&amp;rft.btitle=Lexikon+f%C3%BCr+Theologie+und+Kirche&amp;rft.date=1999&amp;rft.edition=3&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=Freiburg+im+Breisgau&amp;rft.pub=Herder&amp;rft.volume=8" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Anton Schmid: <i>Die Anfänge der Domprädikaturen in den deutschsprachigen Diözesen.</i> In: <i><a href="R%C3%B6mische_Quartalschrift_f%C3%BCr_Christliche_Altertumskunde_und_Kirchengeschichte" title="Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte">Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte</a></i> 89 (1994), Heft 1–2, S. 78–110, hier S. 81.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Schrüfer: <i>Eine Kanzel ersten Ranges.</i> Regensburg 2004, S. 1f.; Anton Schmid: <i>Die Anfänge der Domprädikaturen in den deutschsprachigen Diözesen.</i> In: <i><a href="R%C3%B6mische_Quartalschrift_f%C3%BCr_Christliche_Altertumskunde_und_Kirchengeschichte" title="Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte">Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte</a></i> 89 (1994), Heft 1–2, S. 78–110, hier S. 81–85.88.107.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Anton Schmid: <i>Die Anfänge der Domprädikaturen in den deutschsprachigen Diözesen.</i> In: <i><a href="R%C3%B6mische_Quartalschrift_f%C3%BCr_Christliche_Altertumskunde_und_Kirchengeschichte" title="Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte">Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte</a></i> 89 (1994), Heft 1–2, S. 78–110, hier S. 92 Anm. 86.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Anton Schmid: <i>Die Anfänge der Domprädikaturen in den deutschsprachigen Diözesen.</i> In: <i><a href="R%C3%B6mische_Quartalschrift_f%C3%BCr_Christliche_Altertumskunde_und_Kirchengeschichte" title="Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte">Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte</a></i> 89 (1994), Heft 1–2, S. 78–110, hier S. 82.85f.89.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Anton Schmid: <i>Die Anfänge der Domprädikaturen in den deutschsprachigen Diözesen.</i> In: <i><a href="R%C3%B6mische_Quartalschrift_f%C3%BCr_Christliche_Altertumskunde_und_Kirchengeschichte" title="Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte">Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte</a></i> 89 (1994), Heft 1–2, S. 78–110, hier S. 91.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Anton Schmid: <i>Die Anfänge der Domprädikaturen in den deutschsprachigen Diözesen.</i> In: <i><a href="R%C3%B6mische_Quartalschrift_f%C3%BCr_Christliche_Altertumskunde_und_Kirchengeschichte" title="Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte">Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte</a></i> 89 (1994), Heft 1–2, S. 78–110, hier S. 92.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Gisela Fleckenstein: <i>Die Franziskaner im Rheinland 1875–1918.</i> (= Franziskanische Forschungen, Heft 38) Dietrich-Coelde-Verlag, Werl 1992, S.&nbsp;178.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Anton Schmid: <i>Die Anfänge der Domprädikaturen in den deutschsprachigen Diözesen.</i> In: <i><a href="R%C3%B6mische_Quartalschrift_f%C3%BCr_Christliche_Altertumskunde_und_Kirchengeschichte" title="Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte">Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte</a></i> 89 (1994), Heft 1–2, S. 78–110, hier S. 107; vgl. S. 90.105; Werner Schrüfer: <i>Eine Kanzel ersten Ranges.</i> Regensburg 2004, S. 3f., S. 41 Anm. 176, S. 54.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Schrüfer: <i>Eine Kanzel ersten Ranges.</i> Regensburg 2004, S. 7.20f; Anton Schmid: <i>Die Anfänge der Domprädikaturen in den deutschsprachigen Diözesen.</i> In: <i><a href="R%C3%B6mische_Quartalschrift_f%C3%BCr_Christliche_Altertumskunde_und_Kirchengeschichte" title="Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte">Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte</a></i> 89 (1994), Heft 1–2, S. 78–110, hier S. 100.102f.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Anton Schmid: <i>Die Anfänge der Domprädikaturen in den deutschsprachigen Diözesen.</i> In: <i><a href="R%C3%B6mische_Quartalschrift_f%C3%BCr_Christliche_Altertumskunde_und_Kirchengeschichte" title="Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte">Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte</a></i> 89 (1994), Heft 1–2, S. 78–110, hier S. 88.104ff.; Werner Schrüfer: <i>Eine Kanzel ersten Ranges.</i> Regensburg 2004, S. 7.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Schrüfer: <i>Eine Kanzel ersten Ranges.</i> Regensburg 2004, S. 44–47.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Schrüfer: <i>Eine Kanzel ersten Ranges.</i> Regensburg 2004, S. VII.51f.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Ralf Georg Bogner: <cite style="font-style:italic">Predigt. V. Katholische Kirche seit der Reformation</cite>. In: <a href="Walter_Kasper" title="Walter Kasper">Walter Kasper</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic"><a href="Lexikon_f%C3%BCr_Theologie_und_Kirche" title="Lexikon für Theologie und Kirche">Lexikon für Theologie und Kirche</a></cite>. 3. Auflage. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>8</span>. Herder, Freiburg im Breisgau 1999, <span style="white-space:nowrap">Sp.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>530<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Domprediger&amp;rft.atitle=Predigt.+V.+Katholische+Kirche+seit+der+Reformation&amp;rft.au=Ralf+Georg+Bogner&amp;rft.btitle=Lexikon+f%C3%BCr+Theologie+und+Kirche&amp;rft.date=1999&amp;rft.edition=3&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=Freiburg+im+Breisgau&amp;rft.pub=Herder&amp;rft.volume=8" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Liturgiekonstitution <a href="Sacrosanctum_Concilium" title="Sacrosanctum Concilium">Sacrosanctum Concilium</a> Nr. 52: „Die Homilie, in der im Laufe des liturgischen Jahres aus dem heiligen Text die Geheimnisse des Glaubens und die Richtlinien für das christliche Leben dargelegt werden, wird als Teil der Liturgie selbst sehr empfohlen. Ganz besonders in den Messen, die an Sonntagen und gebotenen Feiertagen mit dem Volk gefeiert werden, darf man sie nicht ausfallen lassen, es sei denn, es liege ein schwerwiegender Grund vor.“</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Schrüfer: <i>Eine Kanzel ersten Ranges.</i> Regensburg 2004, S. 343.362.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20210715082019/https://www.koelner-dom.de/index.php?id=19251">Statuten des Metropolitankapitels Köln vom 01. Januar 2010</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-position:center right!important;background-repeat:no-repeat!important}body.skin-minerva .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/OOjs_UI_icon_external-link-ltr-progressive.svg")!important;background-size:10px!important;padding-right:13px!important}body.skin-timeless .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a,body.skin-monobook .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/MediaWiki_external_link_icon.svg")!important;padding-right:13px!important}body.skin-vector .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/Link.ernal-small-ltr-progressive.svg")!important;background-size:0.857em!important;padding-right:1em!important}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.koelner-dom.de%2Findex.php%3Fid%3D19251">Originals</a></span> vom 15. Juli 2021 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/https://www.koelner-dom.de/index.php?id=19251">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.koelner-dom.de/index.php?id=19251">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.koelner-dom.de</span>, § 18.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Alfred_Niebergall" title="Alfred Niebergall">Alfred Niebergall</a>: Art. <i>Predigt. I. Geschichte der Predigt.</i> In: <a href="Religion_in_Geschichte_und_Gegenwart" title="Religion in Geschichte und Gegenwart">RGG</a>, 3. Aufl., V. Bd. Sp. 521.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Rudolf von Thadden: <i>Die brandenburgisch-preußischen Hofprediger im 17. und 18. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Geschichte der absolutistischen Staatsgesellschaft in Brandenburg-Preußen</i> (= <i>Beiträge zur Kirchengeschichte</i>, Band 32). de Gruyter, Berlin 1959, S. 11f.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160127103146/http://www.berlinerdom.de/content/view/43/60/lang,de/">Website des Berliner Doms</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.berlinerdom.de%2Fcontent%2Fview%2F43%2F60%2Flang%2Cde%2F">Originals</a></span> vom 27. Januar 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.berlinerdom.de/content/view/43/60/lang,de/">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.berlinerdom.de/content/view/43/60/lang,de/">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.berlinerdom.de</span>, abgerufen am 27. Januar 2016.</span>
</li>
</ol>
<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r260755238">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output div.klappleiste{border:1px solid var(--dewiki-rahmenfarbe1);clear:both;font-size:95%;box-sizing:border-box;margin-top:1.5em;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste:after{clear:both;content:"";display:block}.mw-parser-output div.klappleiste-bild{float:left;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste-kopf{background:var(--dewiki-hintergrundfarbe5);color:var(--color-base,#202122);text-align:center;font-weight:bold}.mw-parser-output div.klappleiste.mw-collapsed .klappleiste-bild{display:none}.mw-parser-output div.klappleiste+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+link+div.klappleiste{margin-top:-1px}@media screen{html.skin-theme-clientpref-night .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}@media screen and (prefers-color-scheme:dark){html.skin-theme-clientpref-os .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style>
<div class="klappleiste mw-collapsible navileiste navigation-not-searchable center" role="navigation">
<div class="klappleiste-kopf">Listen der <a class="mw-selflink selflink">Domprediger</a></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<p><a href="Liste_der_Augsburger_Domprediger" title="Liste der Augsburger Domprediger">Augsburg</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Bamberger_Domprediger" title="Liste der Bamberger Domprediger">Bamberg</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Berliner_Hof-_und_Domprediger" title="Liste der Berliner Hof- und Domprediger">Berlin</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Braunschweiger_Domprediger" title="Liste der Braunschweiger Domprediger">Braunschweig</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Bremer_Domprediger" title="Liste der Bremer Domprediger">Bremen</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Breslauer_Domprediger" title="Liste der Breslauer Domprediger">Breslau</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Brixner_Domprediger" title="Liste der Brixner Domprediger">Brixen</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Eichst%C3%A4tter_Domprediger" title="Liste der Eichstätter Domprediger">Eichstätt</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Domprediger_in_Freising_und_M%C3%BCnchen" title="Liste der Domprediger in Freising und München">Freising und München</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_G%C3%BCstrower_Domprediger" title="Liste der Güstrower Domprediger">Güstrow</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Domprediger_am_Dom_zu_Halberstadt" title="Liste der Domprediger am Dom zu Halberstadt">Halberstadt</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Domprediger_am_Dom_zu_Halle" title="Liste der Domprediger am Dom zu Halle">Halle</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Hildesheimer_Domprediger" title="Liste der Hildesheimer Domprediger">Hildesheim</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_K%C3%B6lner_Domprediger" title="Liste der Kölner Domprediger">Köln</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Konstanzer_Domprediger" title="Liste der Konstanzer Domprediger">Konstanz</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Magdeburger_Domprediger" title="Liste der Magdeburger Domprediger">Magdeburg</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Mainzer_Domprediger" title="Liste der Mainzer Domprediger">Mainz</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Merseburger_Domprediger" title="Liste der Merseburger Domprediger">Merseburg</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Domprediger_am_Dom_zu_M%C3%BCnster" title="Liste der Domprediger am Dom zu Münster">Münster</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Paderborner_Domprediger" title="Liste der Paderborner Domprediger">Paderborn</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Passauer_Domprediger" title="Liste der Passauer Domprediger">Passau</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Regensburger_Domprediger" title="Liste der Regensburger Domprediger">Regensburg</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Salzburger_Domprediger" title="Liste der Salzburger Domprediger">Salzburg</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Schweriner_Domprediger" title="Liste der Schweriner Domprediger">Schwerin</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Speyerer_Domprediger" title="Liste der Speyerer Domprediger">Speyer</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Stendaler_Domprediger" title="Liste der Stendaler Domprediger">Stendal</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Stra%C3%9Fburger_Domprediger" title="Liste der Straßburger Domprediger">Straßburg</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Trierer_Domprediger" title="Liste der Trierer Domprediger">Trier</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Domprediger_am_Wiener_Stephansdom" title="Liste der Domprediger am Wiener Stephansdom">Wien</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_Wormser_Domprediger" title="Liste der Wormser Domprediger">Worms</a>&nbsp;|
<a href="Liste_der_W%C3%BCrzburger_Domprediger" title="Liste der Würzburger Domprediger">Würzburg</a>
</p>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2024-02-21" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Domprediger&amp;oldid=242438345">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>

</body></html>